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SPD Bonn-Süd
 

WERNER ESSER ZUM SOZIALTICKET: SIE MACHEN SICH DIE WELT, WIE SIE IHNEN GEFÄLLT – KOALITION FEIERT SICH FÜR SOZIALABBAU

Soziales

„Das ist schon beinahe zynisch“, kommentieren Bernhard „Felix“ von Grünberg und Peter Kox, sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, das Eigenlob der schwarz-grünen Ratsmehrheit für ihren „Bonner Weg“ bei der Ausgestaltung des Sozialtickets. „Die Koalition nutzt die Landeszuschüsse für die Mobilität einkommensschwacher Menschen zum größten Einschnitt, den der Bonn-Ausweis je erlebt hat - und feiert sich auch noch dafür.“

„Das ist schon beinahe zynisch“, kommentieren Bernhard „Felix“ von Grünberg und Peter Kox, sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, das Eigenlob der schwarz-grünen Ratsmehrheit für ihren „Bonner Weg“ bei der Ausgestaltung des Sozialtickets. „Die Koalition nutzt die Landeszuschüsse für die Mobilität einkommensschwacher Menschen zum größten Einschnitt, den der Bonn-Ausweis je erlebt hat - und feiert sich auch noch dafür.“

Werner Esser, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Mitglied in den VRS-Gremien, ergänzt: „Wer sich einmal die Zahlen ansieht, stellt fest: Im Vergleich zu den geltenden Bonn-Ausweis-Regelungen zahlen die Nutzerinnen und Nutzer demnächst fast immer drastisch mehr. Die schwarz-grünen 5 Euro für das 4er-Ticket und 31,80 Euro für das Monatsticket bedeuten:
• Gut 50 Prozent mehr für das Kurzstreckenticket (bislang 3,30 Euro)!
• Gut 6 Prozent mehr für das 4er-Ticket (bislang 4,70 Euro)!
• Satte 100 Prozent mehr für Tages- und Wochentickets, die demnächst gar nicht mehr ermäßigt werden!
• Gut 10 Prozent mehr für Formel9-Monatstickets (bislang 28,75 Euro), sogar mehr als 26 Prozent mehr für bisherige Abo-Kunden (bisher 24,95 Euro)!
Nur das Monatsticket wird billiger - und das soll die ‚bestmögliche Lösung‘ für Bonn sein?“

„Eine Million Euro rühmt sich die Ratsmehrheit damit zu sparen im Vergleich zu den bisherigen ÖPNV-Ausgaben beim Bonn-Ausweis. Der Landeszuschuss beträgt aber ‚nur‘ rund 500.000 Euro. Wo kommt wohl die Differenz her? Aus den klammen Taschen der Armen und Ärmsten unserer Gesellschaft. Das ist nicht mehr und nicht weniger als Sozialabbau“, stellen von Grünberg und Kox fest.