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SPD Bonn-Süd
 

Werner Esser weist die Kritik des Bundes der Steuerzahler an neuem Haltepunkt Regierungsviertel zurück

Verkehr

Hier soll der Haltepunkt hinkommen

Der Haltepunkt Regierungsviertel sei Luxus, verkündet der Bund der Steuerzahler. Es gebe diverse U-Bahn- und Buslinien, die das Regierungsviertel anführen.

Der Haltepunkt Regierungsviertel sei Luxus, verkündet der Bund der Steuerzahler. Es gebe diverse U-Bahn- und Buslinien, die das Regierungsviertel anführen. Insgesamt gehe es um eine Reisezeitverkürzung von wenigen Minuten. Und dafür sei ein neuer Haltepunkt zu teuer. Diese Kritik weisen neben Werner Esser und auch die Planungspolitiker der Grünen und der CDU-Fraktion zurück.

„Seit langem ist es unser Ziel, die Arbeitsplätze dort besser anzubinden. Eine Durchbindung der DB-Strecke von Euskirchen bis in das Regierungsviertel ist verkehrspolitisch äußerst wichtig“, erklären die drei Ratspolitiker. „Ziel ist es, umsteigefrei von den Wohnorten im Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler zu den Arbeitsplätzen im Regierungsviertel zu gelangen. Nur so können wir auf Dauer eine Attraktivität für das Umsteigen schaffen. Um Zugverbindungen attraktiv zu machen, bedarf es notwendiger Haltepunkte!“ Es sei überdies auch keine Luxusausführung geplant, sondern ein normaler Haltepunkt, um die Bahn für den Weg zur Arbeit attraktiver zu machen und Verkehr von der Straße auf die Schiene zu holen.

Werner Esser fügt hinzu, dass nicht nur das Regierungsviertel mit den dortigen Arbeitsplätzen gut angebunden ist, sondern auch, dass die Kessenicher Bevölkerung eine schnelle Anbindung Richtung Köln oder Koblenz und zurück bekommt. Dies wertet den ganzen UN-Standort auf und macht auch die Immobilien und den Stadtteil Kessenich noch attraktiver.