
Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber begrüßte zahlreiche Dottendorfer zum Bürgergespräch "Südtangente". Bereits 2009 habe er darauf hingewiesen, dass die Bonner CDU ihre Pläne für die Südtangente nicht aufgegeben habe. Der Vorstoß von Landrat Kühn aus dem Rhein- Sieg- Kreis sowie die Aufnahme der Südtangente in das Wahlprogramm der Bonner CDU 2014 belegten dies ganz aktuell.
Ihm zur Seite standen Bärbel Richter, Fraktionsvorsitzende der SPD- Ratsfraktion, und der Dottendorfer Ratskandidat Holger Clausen (SPD).
Die CDU in Bonn und dem Rhein- Sieg- Kreis hält weiterhin an ihrem Vorschlag für eine neue Autobahnverbindung („Südtangente“) durch Kottenforst und Venusberg fest. Dottendorf wäre somit durch Lärm, Abgase und Landschaftszerstörung massiv betroffen. „Eigentlich waren die vierzig Jahre alten Pläne schon endgültig beerdigt, weil die Autobahnverbindung auf Betreiben der Bonner SPD und des Bundestagsabgeordneten Uli Kelber 2003 aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wurde“, so Holger Clausen (SPD), Stadtratskandidat für Dottendorf und Gronau. Die CDU will dies rückgängig machen und die Autobahn in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufnehmen. Große Teile der Straße verliefen oberirdisch in unmittelbarer Nähe der Wohngebiete in Dottendorf und mitten durch unsere Erholungsgebiete. Die Schädigung von Rheinaue, Venusberghang und Kottenforst wäre nicht wieder gut zu machen. Der Bau der Südtangente bedeutet: 50.000 Autos täglich, hohe Abgasschlote für die Entlüftung, Tunnelportale und oberirdische Straßen zwischen Dottendorf und Friesdorf. Landschaftsbildzerstörung durch große Brücken und offene Troglage. Am Ende würde der Bau dieser neuen Autobahnverbindung wohl mehr als eine Milliarde Euro kosten. Die Bonner SPD lehnt diese Naturzerstörung ab.