
Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber hat das neue Sparprogramm bei der Deutschen Telekom nach Gesprächen mit Vertretern der Beschäftigten und der Geschäftsführung kritisch kommentiert:

Allgemein

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber hat das neue Sparprogramm bei der Deutschen Telekom nach Gesprächen mit Vertretern der Beschäftigten und der Geschäftsführung kritisch kommentiert:
„Das letzte Sparprogramm im Bereich der Konzernzentrale ist noch nicht einmal umgesetzt, da müssen die Mitarbeiter anderer Bereiche auch in Bonn erleben, dass die nächste Welle gestartet wird. Ich weiß, dass die Telekom durch Regulierung, technologische Veränderungen und andere Dinge unter Druck steht. Und ich erkenne auch an, dass das neue Programm ohne Entlassungen auskommen soll. Aber die Beschäftigten brauchen jetzt mal eine Zeit ohne neue Verunsicherung durch weitere Sparprogramme!“
Kelber bedauert, dass nach einer langen Zeit, wo die Telekom Arbeitsplätze in Bonn konzentriert hat, jetzt gerade unsere Stadt von Einsparungsprogrammen betroffen ist: „Ich habe in Gesprächen mit der Geschäftsführung deutlich gemacht, dass die Telekom auch ein Eigeninteresse daran haben muss, dass Bonn wirtschaftlich erfolgreich ist und gute Arbeitsplätze bietet. Meinen Teil will ich dadurch leisten, dass ich weiter die Bundesregierung dahin dränge, alle von der EU gebotenen Möglichkeiten für faire Investitionsbedingungen zu nutzen. Wenn die Telekom in den Ausbau des Breitbandnetzes, zunächst vor allem Vectoring und LTE, später Glasfaser, zu fairen Bedingungen investieren kann, dann ist das der beste Schutz für die Arbeitsplätze!“
Jahreshauptversammlung der SPD-Bonn-Süd
Freitag, dem 9.03.2018 um 19 Uhr,
Gaststätte GaStru Cuisine im Lindenhof,
Burbacher Str. 222, Bonn-Kessenich