
Dottendorf. „Ein Spielplatz nahe dem Kottenforst und mit angrenzendem Bachlauf ist ein Unikat in der Bundesstadt Bonn“, so die Vertreterin der Verwaltung, die auf die Besonderheiten des Platzes verwies: Ein unterirdisches Regenauffangbecken unter dem Spielplatz, welches die Arretierung von Spielgeräten erschwert und das angrenzende Biotop, in dem alles naturbelassen bleiben muss.
Kinder und Jugendliche trugen ihre Vorstellungen und Vorschläge vor. Ganz oben auf der Wunschliste: Kleinfeldtore und andere Spielgeräte. Eltern und Anwohner machten Vorstellungen in Bezug auf Bepflanzung, Anordnung von Spielgeräten und Austausch des Bodenbelages mit Sand. Niedrige Absperrungen sollen verhindern, dass Spielbälle in den Bach fallen und die Bepflanzung seitlich schützen. Die Vertreterinnen der Stadt erklärten, dass ein Umbau des Platzes frühestens im November diesen Jahres erfolgen kann, da der Haushalt für 2015 nicht verabschiedet sei. Bezirksverordnete Miriam Schmidt und Sachkundiger Bürger Holger Clausen, beide von der SPD Dottendorf, begrüßten die Neuplanung des Spielplatzes und versprachen Unterstützung bei der Bereitstellung von Finanzmitteln im Haushalt.